Botschafterin empfängt Ruandische Gemeinschaft zum Neujahrsempfang


 Am letzten Januar- und ersten Februarwochenende empfing I.E. Botschafterin Christine Nkulikiyinka die in Deutschland lebenden Ruander in München, Mannheim, Hannover und Essen jeweils zum jährlichen Neujahrsempfang. Dabei gab es nicht nur viel aus Ruanda zu berichten, sondern auch die ruandischen Vereine und Initiativen hatten viele interessante Neuigkeiten, was Botschafterin Nkulikiyinka besonders freute.

So berichtete der Verein „Rwanda Diaspora in Deutschland e.V.“ von der Kinderfreizeitwoche, die letzten Sommer in Kaub stattgefunden hat. Dort haben sich viele ruandische Kinder und Jugendliche für eine Woche getroffen, um die ruandische Kultur und Sprache kennenzulernen. Außerdem wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, die in Deutschland lebende Ruander unterstützt, die Wirtschaftsbeziehungen mit Ruanda aufnehmen möchten. Weiterhin stellte sich die Jugendinitiative „Ruanda Connection“ vor und berichtete von ihrer ersten gemeinnützigen  „Umuganda“. „Umuganda“ heißt übersetzt  „wir arbeiten zusammen“  und ist eine ruandische Tradition, die am letzten Samstag im Monat stattfindet.  An diesem Tag verpflichten sich alle Bürger in ihren Gemeinden gemeinnützige Tätigkeiten zu verrichten,  zum Beispiel beim Schul- und Straßenbau oder der Straßenreinigung zu helfen oder Bedürftigen zu unterstützen. „Umuganda“ soll vor allem das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Bevölkerung stärken. „Ruanda Connection“ ist die erste ruandische Initiative, die in Deutschland „Umuganda“ abgehalten hat.

Botschafterin Nkulikiyinka begrüßte die vielen wichtigen Aktivitäten, die die ruandische Kultur in Deutschland fördern und die Verbindung zu Ruanda stärken. Sie zeigte sich erfreut darüber, dass sich immer mehr junge Leute für ihre ruandischen Wurzeln interessieren und den Kontakt zu ihrem Heimatland suchen.

Angesichts der vielen Fortschritte, die in Ruanda dank der großen Unterstützung von im Ausland lebenden Ruandern zu vermerken sind, rief die Botschafterin alle Ruander – Jung und Alt – dazu auf, ebenfalls einen Beitrag für die Entwicklung Ruandas zu leisten. Neben den bisherigen karitativen Initiativen sei die Förderung des Unternehmertums in Deutschland eine positive Entwicklung, der sich viele anschließen sollten.

Die Neujahrsempfänge, die die Botschafterin für die in Deutschland lebenden Ruander jährlich ausrichtet, schaffen Möglichkeiten der Begegnung und des Austauschs. Die Botschafterin nutzt diese Anlässe gerne, um die ruandische Gemeinschaft kennenzulernen und sich über ihr Leben in Deutschland zu erkundigen.

Außerhalb Deutschlands empfing Botschafterin Nkulikyinka auch die Ruander in Österreich und Polen zu einem Neujahrsempfang.

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