
Der Anteil der Menschen in Ruanda, die unter der Armutsgrenze leben, also weniger als 1 US-Dollar pro Tag zur Verfügung haben, ist gesunken: 2006 betrug er noch 56,7 Prozent, 2011 nur noch 44,9 Prozent. Das zeigt der aktuelle Bericht des ruandischen Finanzministeriums und des nationalen Instituts für Statistik. Die Entwicklung entspricht einer jährlichen Verbesserung um 2,4 Prozent – diese Quote konnten bislang nur sehr wenige Länder weltweit erreichen. Diese Ergebnisse verkündete Präsident Paul Kagame in einer feierlichen Ansprache in der Hauptstadt Kigali.
Ruanda konnte die Armut in den vergangenen fünf Jahren so gut wie kein anderes Land in Subsahara-Afrika reduzieren. Wichtige Grundlage dafür ist ein dynamisches Wirtschaftswachstum, von dem alle Bevölkerungsschichten gleichermaßen profitieren. Laut Bericht stieg das Einkommen der ärmsten zehn Prozent der Bevölkerung im Erhebungszeitraum überdurchschnittlich. Beachtliche Fortschritte konnte Ruanda ebenso im Gesundheitssystem erzielen. Die Mütter- und Kindersterblichkeit bei unter Fünfjährigen sind gesunken. Auch in der Bildung gab es Verbesserungen: 2011 haben sich doppelt so viele Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen eingeschrieben wie 2006.
Damit scheint es realistisch, dass Ruanda bis 2015 die meisten der 1990 festgelegten Millenniumsentwicklungsziele umsetzen wird. Ebenso sind viele Ziele, die in der „Vision 2020“ festgehalten wurden, jetzt schon erreicht oder werden demnächst erreicht. Bei gleich bleibender Entwicklung kann Ruanda bis 2020 ein Land mit mittlerem Einkommen werden – dies ist eines der ambitioniertesten Ziele der „Vision 2020“.
Der Anteil der Menschen in Ruanda, die unter der Armutsgrenze leben, also weniger als 1 US-Dollar pro Tag zur Verfügung haben, ist gesunken: 2006 betrug er noch 56,7 Prozent, 2011 nur noch 44,9 Prozent. Das zeigt der aktuelle Bericht des ruandischen Finanzministeriums und des nationalen Instituts für Statistik. Die Entwicklung entspricht einer jährlichen Verbesserung um 2,4 Prozent – diese Quote konnten bislang nur sehr wenige Länder weltweit erreichen. Diese Ergebnisse verkündete Präsident Paul Kagame in einer feierlichen Ansprache in der Hauptstadt Kigali.
Ruanda konnte die Armut in den vergangenen fünf Jahren so gut wie kein anderes Land in Subsahara-Afrika reduzieren. Wichtige Grundlage dafür ist ein dynamisches Wirtschaftswachstum, von dem alle Bevölkerungsschichten gleichermaßen profitieren. Laut Bericht stieg das Einkommen der ärmsten zehn Prozent der Bevölkerung im Erhebungszeitraum überdurchschnittlich. Beachtliche Fortschritte konnte Ruanda ebenso im Gesundheitssystem erzielen. Die Mütter- und Kindersterblichkeit bei unter Fünfjährigen sind gesunken. Auch in der Bildung gab es Verbesserungen: 2011 haben sich doppelt so viele Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen eingeschrieben wie 2006.
Damit scheint es realistisch, dass Ruanda bis 2015 die meisten der 1990 festgelegten Millenniumsentwicklungsziele umsetzen wird. Ebenso sind viele Ziele, die in der „Vision 2020“ festgehalten wurden, jetzt schon erreicht oder werden demnächst erreicht. Bei gleich bleibender Entwicklung kann Ruanda bis 2020 ein Land mit mittlerem Einkommen werden – dies ist eines der ambitioniertesten Ziele der „Vision 2020“.


