23. Jahrestag des Genozids an den Tutsi

Gedenken an die Opfer des Genozids gegen die Tutsi in der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

In Oranienburg fand zum Gedenken an die Opfer des Genozids gegen die Tutsi 1994 in Ruanda am 7. April eine Gedenkfeier in der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen statt. Zahlreiche Vertreter ausländischer Missionen, Freunde Ruandas sowie viele Ruander folgten der Einladung der Botschaft und nahmen an der Gedenkfeier teil.

In seiner Ansprache betonte Botschafter Igor Cesar, dass das Erinnern an den Genozid gegen die Tutsi wichtig sei und man nicht ändern könne, was geschehen sei, aber was man könne, sei eine fruchtbare Zukunft aufbauen.

Sich den Ideologien des Genozids entschlossen entgegenzustellen war Thema der Podiumsdiskussion, an der neben dem Botschafter, die Zeitzeugin Odette Richter, der Hamburger Anwalt Dieter Magsam und Dr. Jean-Damaschène Gasanabo vom Wissenschafts- und Dokumentationszentrum für Genozidforschung in Ruanda teilnahmen.

Nach der Veranstaltung folgte eine Führung durch die Gedenkstätte sowie eine Kranzniederlegung an der „Station Z“, dem Gedenkort für die Opfer des KZ Sachsenhausen, um die Opfer des KZ zu ehren.

PRÄSENTATION:

KWIBUKA23 AND THE FIGHT AGAINST GENOCIDE DENIAL AND IDEOLOGY
Presented by:Jean-Damascène Gasanabo, PhD
Director General Research and Documentation Center on Genocide CNLG
Berlin, 7 April 2017