"Beats 4 Future" - Diskussionsrunde zum Thema Ausbildung als Zukunftschance für Afrika mit dem Gründer der Firma Rema Fertigungstechnik, Reiner Rudolphi und dem Botschafter Igor Cesar in Rockenhausen

Botschafter Igor Cesar bei der "Beats 4 Future" - Diskussionsrunde

ruandische Trommlergruppe

S.E. der Botschafter von Ruanda, Igor Cesar, war am 4. November bei einer Diskussionsrunde für das Ausbildungsprojekt "Machining for Rwanda's future" in der Donnerstberghalle in Rockenhausen zu Gast.
Das Projekt ging dieses Jahr bereits in die zweite Runde.

Das Fertigungsunternehmen Rema bildet im Zuge dieses Projektes jährlich drei junge RuanderInnen am Standort Rockenhausen in Rheinland-Pfalz zu Zerspanungsmechanikern aus. Dieses Jahr sind es Aimable Tuguhawenimana, Remy Frodouard Nishimwe und Donatha Kankindi. Die drei Auszubildenden des letzten Jahres haben inzwischen gut Deutsch erlernt und mit der Ausbildung begonnen. Mit den neu erlernten Fertigkeiten werden die jungen Leute nach Abschluss der Ausbildung in Ruanda als Fachkräfte bei dem Aufbau der Wirtschaft mithelfen.

In der Podiumsdiskussion betonte Botschafter Igor Cesar, dass die Firma Rema für Ruanda Pionierarbeit leiste, da in Ruanda bisher kein duales Ausbildungssystem wie in Deutschland bestehe. Rudolphi machte außerdem darauf aufmerksam, dass es in Ruanda nicht an Maschinen mangele, aber dafür an Knowhow wie diese zu bedienen seien.

Unterstützung fand die Veranstaltung durch eine ruandische Trommlergruppe, die extra von der TU Kaiserslautern angereist war. Die Gruppe vermittelte den zahlreichen Besuchern der Donnersberghalle das sogenannte ruandische Feeling.