Parlamentarischer Mittag SES

Botschafter Igor Cesar nahm gemeinsam mit Bundesminister für Kooperation und Entwicklung Dr. Gerd Müller am Parlamentarischen Mittag in der Parlamentarischen Gesellschaft teil und würdigte das Engagement der ehrenamtlichen Expertinnen und Experten des SES.

Ruanda blickt auf eine langjährige Zusammenarbeit mit dem SES zurück. Seit 1987 ist der Senior Experten Service in Ruanda tätig. Beachtliche 165 Einsätze wurden bereits durchgeführt – mit einer jährlichen Steigerungskurve und auch Steigerungspotenzial nach oben. In Ruanda sind die Expertinnen und Experten des SES sehr aktiv -  20 von ihnen leisteten allein im Jahr 2016 Unterstützung, vor allem für kleine und mittelgroße lokale Firmen und bei der Berufsausbildung.
 
Vor allem die Vielfalt und Breite der Berufsfelder und Tätigkeitsfelder der Expertinnen und Experten fällt in Ruanda auf. 2016 lagen die Schwerpunkte der Zusammenarbeit unserer beiden Länder vor allem auf dem Bildungsbereich. Dazu zählten unter anderem die Weiterbildung von ruandischen Fachkräften an Maschinen und in der Arbeitsmethodik, aber auch Projekte in der Schuhindustrie, dem Tourismusbereich und der Wasser- und Abwasserwirtschaft.

Auch im laufenden Jahr 2017 wird auf den bereits genannten Gebieten weitergearbeitet. Dazu kommen in diesem Jahr aber auch noch Bereiche wie Druck und Graphik, die Energiewirtschaft, das Gesundheitswesen, um nur einige zu benennen. In diesem Jahr weitet der SES sein Engagement auch auf den Öffentlichen Dienst in Ruanda aus. Demnächst erhält das Institute of National Museums of Rwanda besondere Unterstützung; zum Beispiel durch Schulungen des Museumspersonals. Außerdem ist eine Schulung zum Aufbau einer Wanderausstellung geplant.

Was die Menschen in Ruanda am meisten wertschätzen und brauchen ist die Qualifizierung von lokalen Fach- und Führungskräften – und zwar vor Ort. Dabei ist der SES zum bewährten und wertgeschätzten Partner geworden.

Dank der Arbeit des SES werden viele Fachkräfte in ganz Afrika ausgebildet. Durch das Engagement der Senior-Experten werden viele positive Kontakte zwischen der deutschen Industrie und interessierten Firmen in Afrika geknüpft.