UNHCR hebt Flüchtlingsstatus für Ruander auf

 

Die UN Kommission für Flüchtlinge (UNHCR) hat bestätigt, dass am 30. Juni 2013 die Flüchtlingsklausel für Ruanda aufgehoben wird. Dies bedeutet, dass kein Ruander mehr als Flüchtling betrachtet wird.  Die Klausel trifft auf Flüchtlinge zu, die Ruanda aufgrund der kriegerischen Konflikte und dem ruandischen Völkermord zwischen 1959 und 1998 verlassen mussten.

Die ruandische Regierung hat die Entscheidung der UNHCR begrüßt, da sie die Fortschritte des Landes in den letzten 17 Jahren seit der Beendigung des Völkermords in 1994 würdigt.

Die ruandische Außenministerin, Louise Mushikiwabo, sagte, dass Ruanda bereit sei, alle ruandischen Bürger willkommen zu heißen.

Der zuständige Minister für Flüchtlinge, Gen. Marcel Gatsinzi, versicherte, dass kein Ruander gewaltvoll gezwungen werde heimzukehren. Diejenigen, die in ihren Gastländern bleiben möchten, werden aufgefordert,  bei den nächstgelegenen ruandischen Botschaften legale Identitätspapiere zu beantragen, so Gatsinzi.

Seit dem Ende des Genozids in 1994 hat die ruandische Regierung bis zu 3 Millionen ruandische Flüchtlinge aufgenommen und sie bei der sozialen Wiedereingliederung unterstützt. Unter den Rückkehrern sind auch ehemalige Kämpfer, die nach kurzem Aufenthalt in Integrationseinrichtungen wieder in ihre Heimatgemeinden eingegliedert werden.

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